





















TPITP
The Photographic In The Privat untersucht die enge Verschränkung von privatem Lebensraum und fotografischer Praxis.
Auf nur 21 Quadratmetern – inklusive Küche und Bad – entsteht ein hybrider Ort: Atelier, Dunkelkammer und Wohnung zugleich. Nachdem ich nach dem Studium die universitären Fotolabore nicht mehr nutzen konnte und mir finanziell weder eine größere Wohnung noch ein separates Atelier oder eine Dunkelkammer zur Verfügung standen, verlagerte sich meine gesamte Bildproduktion in meine Einraumwohnung. Die Fotografie wurde damit zur Mitbewohnerin in einem ohnehin begrenzten Raum.
Analoge Prozesse wie Filmentwicklung und Vergrößerung greifen unmittelbar in den Alltag ein. Das ständige Umfunktionieren des Wohnzimmers zur Dunkelkammer und zurück prägt den Rhythmus des Wohnens und strukturiert den Tagesablauf ebenso wie die fotografische Arbeit selbst. Die mit Blitz auf Mittelformatfilm realisierten Schwarz-Weiß-Aufnahmen zeigen Stillleben aus fotografischen Materialien und persönlichen Gegenständen. Sie verweisen auf eine Situation, in der sich Arbeitsmittel und private Objekte, Produktion und Intimität, Funktionalität und Nähe überlagern.
Der begrenzte Raum erzeugt eine physische wie mentale Verdichtung, in der das Fotografische nicht mehr klar vom Privaten zu trennen ist. Bildproduktion wird Teil des täglichen Lebens, während der Lebensraum selbst zum Motiv, zum Labor und zum Schauplatz fotografischer Prozesse wird.
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The Photographic In The Privat untersucht die enge Verschränkung von privatem Lebensraum und fotografischer Praxis.
Auf nur 21 Quadratmetern – inklusive Küche und Bad – entsteht ein hybrider Ort: Atelier, Dunkelkammer und Wohnung zugleich. Nachdem ich nach dem Studium die universitären Fotolabore nicht mehr nutzen konnte und mir finanziell weder eine größere Wohnung noch ein separates Atelier oder eine Dunkelkammer zur Verfügung standen, verlagerte sich meine gesamte Bildproduktion in meine Einraumwohnung. Die Fotografie wurde damit zur Mitbewohnerin in einem ohnehin begrenzten Raum.
Analoge Prozesse wie Filmentwicklung und Vergrößerung greifen unmittelbar in den Alltag ein. Das ständige Umfunktionieren des Wohnzimmers zur Dunkelkammer und zurück prägt den Rhythmus des Wohnens und strukturiert den Tagesablauf ebenso wie die fotografische Arbeit selbst. Die mit Blitz auf Mittelformatfilm realisierten Schwarz-Weiß-Aufnahmen zeigen Stillleben aus fotografischen Materialien und persönlichen Gegenständen. Sie verweisen auf eine Situation, in der sich Arbeitsmittel und private Objekte, Produktion und Intimität, Funktionalität und Nähe überlagern.
Der begrenzte Raum erzeugt eine physische wie mentale Verdichtung, in der das Fotografische nicht mehr klar vom Privaten zu trennen ist. Bildproduktion wird Teil des täglichen Lebens, während der Lebensraum selbst zum Motiv, zum Labor und zum Schauplatz fotografischer Prozesse wird.