ERR
(Work in Progress)
Unschärfen, Fehlbelichtungen, Entwicklungsstörungen, Kratzer, Überlagerungen: Die Fotografien der Arbeit ERR sind durch Abweichungen geprägt, die in der fotografischen Praxis als Störungen oder Fehler gelten. Sie destabilisieren die Motive, stören die Lesbarkeit und signalisieren zugleich die fotochemische Herkunft der Bilder. Grundlage für die in der Arbeit versammelten Fotografien sind schwarz-weiß Negative, die in einem universitären Fotolabor, nach der Filmentwicklung entsorgt wurden, da sie den Erwartungen an ein korrektes, funktionierendes Foto nicht entsprachen.
Doch das Scheitern wird in ERR nicht als Defizit verstanden, sondern in Anlehnung an Peter Geimer als ein spezifisches Potenzial. Denn diese “fehlerhaften“ Fotografien lenken den Blick auf die Gleichzeitigkeit von Bild und Material. Was dem Motiv an Sichtbarkeit entzogen wird, tritt zugleich als Erscheinung des Bildträgers hervor. Sie brechen mit der Transparenz der Fotografie und offenbaren ihre Materialität und Prozesshaftigkeit sowie die Spannung zwischen Absicht und Kontrollverlust.
ERR ist Teil einer fortlaufenden Werkgruppe, die sich mit Ausschüssen und Nebenprodukten analoger Fotografie beschäftigt. Ausgangspunkt sind Materialien, die im fotografischen Prozess entstehen, jedoch üblicherweise entsorgt werden. Durch Aneignung, Re-Kontextualisierung und fotografische Neubearbeitung werden sie zugänglich gemacht und auf ihr visuelles Potenzial hin untersucht.






































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(Work in Progress)
Unschärfen, Fehlbelichtungen, Entwicklungsstörungen, Kratzer, Überlagerungen: Die Fotografien der Arbeit ERR sind durch Abweichungen geprägt, die in der fotografischen Praxis als Störungen oder Fehler gelten. Sie destabilisieren die Motive, stören die Lesbarkeit und signalisieren zugleich die fotochemische Herkunft der Bilder. Grundlage für die in der Arbeit versammelten Fotografien sind schwarz-weiß Negative, die in einem universitären Fotolabor, nach der Filmentwicklung entsorgt wurden, da sie den Erwartungen an ein korrektes, funktionierendes Foto nicht entsprachen.
Doch das Scheitern wird in ERR nicht als Defizit verstanden, sondern in Anlehnung an Peter Geimer als ein spezifisches Potenzial. Denn diese “fehlerhaften“ Fotografien lenken den Blick auf die Gleichzeitigkeit von Bild und Material. Was dem Motiv an Sichtbarkeit entzogen wird, tritt zugleich als Erscheinung des Bildträgers hervor. Sie brechen mit der Transparenz der Fotografie und offenbaren ihre Materialität und Prozesshaftigkeit sowie die Spannung zwischen Absicht und Kontrollverlust.
ERR ist Teil einer fortlaufenden Werkgruppe, die sich mit Ausschüssen und Nebenprodukten analoger Fotografie beschäftigt. Ausgangspunkt sind Materialien, die im fotografischen Prozess entstehen, jedoch üblicherweise entsorgt werden. Durch Aneignung, Re-Kontextualisierung und fotografische Neubearbeitung werden sie zugänglich gemacht und auf ihr visuelles Potenzial hin untersucht.